Mühlenkreis-FDP wählt neuen Kreisvorstand

Mühlenkreis-FDP wählte neuen Kreisvorstand

Schäffler folgt Abruszat als Kreisvorsitzender

Kreisparteitag will alte Schachtschleuse für Sport- und Freizeitschifffahrt weiter nutzen

Espelkamp. Frank Schäffler heißt der neue Kreisvorsitzende der Freien Demokraten im Mühlenkreis. Der Kreisparteitag in Espelkamp wählte den Bundestagsabgeordneten mit 93 Prozent der Stimmen als Nachfolger von Kai Abruszat, der nach 10 Jahren nicht erneut für dieses Amt kandidierte. Zu seinen Stellvertretern wählten die Freien Demokraten Daniela Beihl aus Espelkamp, Andreas Eickmeier aus Hüllhorst, Ulrich Kreft aus Bad Oeynhausen und Nikolaus Netzel aus Hille. Neuer Schatzmeister wurde der Mindener Kuno Diekmeier. Susanne Engelking fungiert weiterhin als Schriftführerin und Dörte Brockmeier als stellvertretende Schriftführerin.

Schäffler dankte dem krankheitsbedingt abwesenden ehemaligen Kreisvorsitzenden Kai Abruszat für seine verdienstvolle Arbeit für die Freien Demokraten. Der Kreisverband Minden-Lübbecke ist der mitgliederstärkste Kreisverband der FDP in Westfalen-Lippe. Damit sei die personelle Basis für die Kommunalwahl 2020 hervorragend bereitet, betonte Schäffler. „Wir wollen drittstärkste Kraft im Mühlenkreis bleiben“, betonte der neue Kreisvorsitzende Frank Schäffler.

Der Kreisparteitag beschloss einen Antrag zum Erhalt der historischen Schachtschleuse in Minden. Dieses herausragende Industriekulturdenkmal wollen die Freien Demokraten auch nach dem Auslaufen der Gewährleistungsfrist von fünf Jahren weiterhin für Freizeit- und Sportboote nutzen. Hierfür müsse neben dem Bund und der Stadt Minden auch das bürgerschaftliche Engagement eingebunden werden, um dieses historische Bauwerk der Nachwelt zu erhalten.

In einem weiteren Beschluss setzen sich die Liberalen für einen neuen Ausbildungsberuf „Maschinen- und Anlagenführer Schwerpunkt Holztechnik (MAF Holztechnik)“ einzuführen. In der heimischen Möbelindustrie steige die Nachfrage nach Maschinen- und Anlagenführern. Es bestehe in der mehr und mehr automatisierten und digitalisierten Fertigung ein erhöhter Bedarf an Fachkräften, die speziell Maschinen und Anlagen warten, rüsten, bedienen und führen können, so die Freien Demokraten.